Springerwandung

Nachricht Hannover, 02. September 2019

146 km - 6 Tage – 4 Klöster – 3 Bundesländer - 30° C

zwischen Selbstbegegnung und Gruppencoaching

…so füllten 10 Springerpastor*inn*en ihre Zeit für Freiräume vom 20. bis 26. August. Was sie erlebten, haben sie so festgehalten:

  • Auf Schusters Rappen zu inspirierenden Impulsen!
  • Wir hatten frei, waren frei, wurden frei gehalten. Danke an die Landeskirche für diesen Freiraum!
  • Unterwegs durch die „niedersächsische Toscana“ – eine Woche ohne Sorgen!
  • Die Gespräche mit Kolleg*inn*en über berufliche und private Situationen haben mir gut getan – Gruppe ohne Zwang!
  • Eine gute Mischung von Reden und Schweigen.
  • „Waldbaden“, über Gräben gesprungen, Weitblicke im doppelten Sinne.
  • Unterschiedlichkeit von Grenzen erfahren – und sie mit der Gruppe überwinden – wunderbar gelungen!
  • Sich von Neuem faszinieren lassen: die großartige Gastfreundschaft im koptischen Kloster, die Segnung im Kloster Bursfelde für die müden Füße, das Harfenspiel in Wülfinghausen und das Treffen mit Landessuperintendent Gorka in Amelungsborn, der uns für Zukunftsfragen zur Verfügung stand und uns gemeinsam andächtig werden ließ.
  • Ein Stück Luxus: Gepäcktransport im VW-Bus und ein exzellenter Pfad-Finder!
  • Dankbarkeit: gemeinsames Tun schafft eine andere Art von Gemeinschaft – Springersein verbindet und befreundet über eigene und fremde Wurzeln! Wir haben ein Stück Kirche erlebt in Begegnungen, Ansichten, Gelegenheiten … en passant

Schließlich dachten die wandernden Springer*innen aus den letzten Amtsjahren über neue Wege einer „Nachspielzeit“ ihres Dienstes nach. Jemand zitierte Hilde Domin:

Man muss weggehen können
Und doch sein wie ein Baum:
Als bliebe die Wurzel im Boden
Als zöge die Landschaft und wir stünden fest

(Aus: Zusammen auf dem Weg sein)